Selected Exhibitions

2020

SUPER! / Kunsthalle Darmstadt (G)

2019    

Who’s afraid of__Rosa / Galerie Dietzold / Leipzig (G)

Liebeszauber / Museum der bildenden Künste Leipzig [mobil] / Thallwitz (G)

Magic Box / A&O Kunsthalle / Leipzig (S)

Embezzled Duvet / KK46 / Leipzig (G)

Blumen / Nebo Klak / Leipzig (G)

2018

Monumenta / Pittlerwerke / Leipzig (G)

Schmetterling und Katze / KTR Kunstraum / Leipzig (D)

LÜTT / R. – Raum für drastische Maßnahmen / Berlin (G)

2017

Kopernikus / Missau Olbertz / Berlin (G)

2016

Diploma group exhibition / HGB Gallery / Leipzig (G)

Frauenmantel / Intershop / Leipzig (D)

2015

Leipziger Allerlei / Phillip Warnke / Neubrandenburg (G)

Mensch ärgere dich nicht / Galerie Notwehr / Sonneberg (G)

2014

Cadavre exquis / Eureos GmbH / Leipzig (G)

Frisch Gepresst / Delikatessenhaus / Leipzig (G)

Hin und Weg / Art Faculty / PH / Heidelberg (G)

2013

Georg Seibert und Franca Franz / Galerie Schinkel & Sehl / Hannover (D)


CV

*born in Darmstadt, Germany

  • Koninklijke Academie voor Schone Kunsten Antwerpen, Painting, Bruno Van Dyck (Bachelor BI)
  • Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Painting and printmaking, Prof. Annette Schröter (Diplom)

„Wenn Franca Franz Träume malt, dann ist das – man ahnt es schon – nicht ironisch gemeint. Wenn Krähen sich über Pfannkuchen hermachen, eine Frau sich lachend hinter einem Champagnerturm wiederfindet, ein Junge seelenruhig eine Welle betrachtet, die ihn zu erfassen droht, oder ein Pferd portraitiert wird, das nicht zu wissen scheint, wo es sich befindet, dann muss nicht eigens markiert werden, dass die Motive oder Situationen auf Träume zurückgehen. Sie sind nicht surreal überspitzt, vielmehr machen sie einen Zustand spürbar, vielleicht den der Erinnerung an einen Traum, wenn die Bilder noch im Begriff sind, zu entstehen.
Franz‘ Malereien scheinen leicht neben sich zu stehen, sie bilden Suchbewegungen ab: nach der Auflösung eines Rätsels. In dem Film „Walking Life“ von David Linklater sucht der Protagonist nach einem Anhaltspunkt, um herauszufinden, ob er schläft oder wacht. Auf diese Weise funktionieren auch die Bilder von Franca Franz, regen dazu an, eine Irritation ausfindig zu machen und Macht über das Dargestellte zu gewinnen.
Ein Bild heißt „FUN FUN FUN“, und der Titel scheint sich zunächst von selbst zu erklären, ist doch das farbenfrohe und freudenstiftende Fahrgeschäft eines Jahrmarkts darauf zu sehen. Auf den zweiten Blick verzerrt sich aber die scheinbar ausgelassen-freudige Szene, die Besucher wirken plötzlich nicht mehr beschwingt von der Fahrt im Looping-Gerät, sondern stolpern vielmehr verstört dem Ausgang entgegen; die dem Betrachter entgegenflatternden Möwen wirken aufgeschreckt – überhaupt ist es plötzlich erstaunlich still auf dem Gelände. Ja, eine Szene wie im Traum: schnell kann hier Freude zu Angst werden, FUN zu HORROR.“

– Annekathrin Kohout, 2019 –